Mittwoch, 21. Oktober 2009

MEGASPREE veranstaltet Filmwettbewerb "Megaspree herspotten"

Hast Du auch schon mal geträumt, wie Deine Stadt, Dein Leben aussehen könnte?

Das ist die Idee die hinter dem Filmwettbewerb Megaspree herspotten steht, und an der Du Dich mit einem eigenen Filmbeitrag beteiligen könntest!

Die Buschtrommeln haben mir folgenden Text vom Megaspree-Bündnis gefunkt:

Nach der großen Resonanz auf den Filmwettbewerb „Mediaspree wegspotten!“ 2008, der die Ablehnung der absurden Spreeuferpläne zum Thema hatte, nun der Blick nach vorne: "Megaspree herspotten - Wie wünschen wir uns die Stadt?"

In dem Kurzfilm-Wettbewerb ‘Megaspree herspotten’ könnt Ihr Eure Ideen und Visionen für den Erhalt und die Erweiterung der Freiräume am Spreeufer vorstellen. Eure Kurzfilme sollten sich gegen die einseitigen, auf Investorenrendite und kurzfristige Geldeinnahme ausgelegten Verdrängungs- und Betonpläne des Berliner Senats richten. Stichworte sind: Freiraum, Vielfalt, soziale und selbstbestimmte Stadtentwicklung in Berlin.

Schnappt euch eine Kamera oder animiert einen Trickfilm! Verfilmt Eure Ideen von Eurer Stadt. Verfilmt Eure Ideen für (euer) Berlin.
Spottet Euch die schöne Vision herbei!

Der beliebteste Spott kommt auf 35 MM als Trailer in die Off-Kinos.











Der Einsendeschluss ist der 22.11.09

Der Film ist zu senden an:
carpeberlin.com c/o megaspre
petersburger strasse 81
10247 Berlin


LAUFZEIT: 2 MINUTEN
FORM: DVD - hohe Auflösung


Am 27.11.09 läd das MEGASPREE-Bündnis zur Großen Filmgala bei dem alle Einsendungen gezeigt und das Publikum über den besten Film abstimmt:


FILMGALA: 27.11.2009 - 20:30 Uhr
Eiszeit Kino,
Zeughofstr. 20
10997 Berlin

Also: Beteiligt euch zahlreich!
Denn: DIE ZEIT IST REIF

Samstag, 10. Oktober 2009

Schöne Dokumentation über das Umwelt-Desaster

Wer diese Bilder sieht, versteht: Es wird Zeit zu handeln!

Freitag, 9. Oktober 2009

Deutsch ins Grundgesetz vs. Der Markt reagiert auf Westerwelle

Die Koalitionsverhandlungen bringen es an den Tag: DEUTSCH kommt/muss ins Grundgesetz.

Das Argument in der Tagesschau war: "Das kostet ja nix"

- von wegen! Sprachregelungen wie in Frankreich? Computer = ordinateur?

Computer heißt dann Elektronenrechenmaschine - eGouverment = E-StaatsBürgerverwaltung.
Wie übersetzen wir dann Gender, Desktop etc.?
Bei Motherboard wird es dann richtig lustig: Mutterbrett?
Auch so: Motherboard heißt in Frankreich übrigens ernsthaft: carte mère... was übrigens dringend "gegendert" (DE = geschlechtergerechtigkeitsspezifiziert) werden müßte!!!


Ein Schelm ist, wer böses dabei denkt, und ein Interview mit unserem designierten Außenminister Guido Westerwelle mit dieser Grundgesetzänderung in Verbindung bringt.

Schnell reagierte da eine Sprachschule die prompt unter dem Keywort "Westerwelle" einen Sprachkurs anbot:





Im Ernst:
Ich halte eine derartige Grundgesetzänderung, mit Verlaub, für Blödsinn!

Da gäbe es wichtigeres zu tun:
- Ein Bürgergeld könnte endlich die Stigmatisierung des sogenannten "Prekäriat" (Unterschicht) beenden. Der Paragraph hierzu ist einfach zu formulieren: Jeder Bürger der BRD hat von Geburt bis zu seinem Tode Anrecht auf ein Existenz- sicherndes Bürgergeld. Näheres regelt das Sozialgesetz

Wie wäre es damit, endlich den Datenschutz und die damit verbundene persönliche Datenhoheit und Auskunftspflicht im Grundgesetz fest zu schreiben?

Ein weiteres Konjunkturpaket mit dem Ziel, das bürgerliche Engagement und Ehrenamt zu stärken, wäre - OK, das muß nun nicht ins Grundgesetz - eine gute Möglichkeit die Partizipation unserer Gesellschaft bei kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Fragen zu entwickeln.
Angesichts des fortlaufenden Rückzugs unseres Staates aus seinen sozialen Aufgabenstellungen und der zunehmenden privaten Organisation auch Existenz- sichernder Aufgaben (siehe: Die Tafel) bestimmt keine schlechte Idee.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Demonstration Freiheit statt Angst - Rede Otto Jäckel (ILIANA)

Vor drei Wochen am 19. August ging der Air-France Flug 438 non-stop von Paris nach Mexiko - City. Eine Stunde nach dem Start erhält Air France die Mitteilung der US Luftfahrtbehörde.... mehr auf dem Video!

Mittwoch, 7. Oktober 2009

IM Schäuble zum 3. mal Opfer eines Hacks

Es muß gegen 10 Uhr passiert sein, da wurde die Homepage des CDU Stadtverbandes Gengenbach gehackt. Um ca. 11.00 Uhr ging die Nachricht wie ein Lauffeuer durch die sozialen Netzwerke a la Twitter und Facebook. Um 12.00 Uhr schon, da war der ganze Spuk vorbei. Der Stadtverband und Dr. Schäuble himself dementierten umgehend....

Selbstverständlich darf man eine derartige Sache nicht gutheißen. Dies tue ich, bei aller geboten Schadenfreude, selbstverständlich auch nicht.

Hier der Text:
Wolfgang Schäuble tritt zurück

Verzicht auch auf Ministeramt in der neuen Bundesregierung

Wenige Wochen bevor die neugewählte Bundesregierung ihre Arbeit aufnimmt, tritt Wolfgang Schäuble vorzeitig von seinem Amt als Bundesinnenminister der großen Koalition zurück.
Auf einer Sitzung des CDU-Stadtverbandes Gengenbach erklärte der Politiker seine Entscheidung mit der immer lauter werdenden Kritik der letzten Monate, die er "sich sehr zu Herzen genommen habe".

Unter anderem war Wolfgang Schäuble für seine umstrittenen Gesetzesentwürfe zur Überwachung der Computerkommunikation sowie der Vorratsdatenspeicherung unter Beschuß geraten.
Schäuble verteidigte dennoch seinen Kurs zur Verschärfung des Kampfs gegen den internationalen Terrorismus. "Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wie Terroristen sich mit immer ausgefeilteren technischen Methoden der staatlichen Kontrolle
entziehen." betonte er in seiner Rede vor den Mitgliedern des Stadtverbandes. Er räume aber ein, "den Bogen überspannt und die Bürger Deutschlands unter Generalverdacht gestellt zu haben." Seinem Nachfolger wünscht Schäuble, das richtige Gleichgewicht zwischen Freiheit und Sicherheit zu finden.

Sein Bundestagsmandat wird Schäuble behalten.

Gengenbachs Stadtverbandsvorsitzende Maria Rau begrüßte die Entscheidung Schäubles.

"Die Belastung haben wir auch in unserem Stadtverband gespürt". Für ein Ministeramt in der neuen Bundesregierung steht Wolfgang Schäuble nicht mehr zur Verfügung, er informierte die Parteivorsitzende Angela Merkel bereits am Wochenende über seinen Schritt.

Zuletzt wurde er unter anderem als Kandidat für das Amt des Finanzministers gehandelt.

Weitere Informationen folgen in Kürze.


Gerade jetzt in diesem Moment scheint die Hacker-Bombe zu platzen und die Netzwelt regt sich (auf/ab).

[Update - 10.10.09]:
Verwunderlich ist, das bis auf wenige Blogs diese Meldung an keiner Stelle erwähnt wurde. Waren die vorherigen Hacks der TAZ und sogar der Tagesschau (kann mich erinnern aber nix finden..) noch einen Artikel wert, scheint dieses Thema aktuell kein Interesse zu wecken.